Dienstag, 21. April 2015

Heute ist alles anders

Blogging University, Writing 101

Day Eleven: Size Matters (In Sentences)

Today's Prompt: Where did you live when you were 12 years old? Which town, cily, and country? Was ist a house or an aparment? A boarding school or foster home? An airstream or an RV? Who lived there with you?

Today's twist: write with a combination of short, medium and logn sentences. Create a sound that pleases the reader's ear. Don't just write words. Write music.

Was schreib ich da wohl?
Übersetzt heisst das:

Wo hast du gewohnt, als du 12 Jahre alt warst? Welche Ortschaft? War es ein Haus oder eine Wohnung? Ein Internat oder ein Heim? Ein Wohnwagen oder ein Mobilhome? Wer lebte dort mit dir?

Aufgabe:

Schreibe mit einer Kombination von kurzen, mittleren und langen Sätzen. Erstelle eine Melodie die dem Leser gefällt. Schreibe nicht nur Wörter, Schreibe Musik.

Hier meine Lösung:

Mit 12 Jahren wohnte ich in einem Einfamilienhaus. Vorne ein nicht sehr befahrenes Srässchen.
Hinter dem Haus ein Feld, das bis zum Wald reichte. Ein richtig kleines Dorf auf dem Land.

Wir sahen bis zum Schützenhaus und weit ins nächste Tal hinein.

Der Wald war für uns Kinder unser Spielplatz. Der Weg in den Wald war kurz.

Hier lebten wir unsere Fantasien aus, bauten Zwergenhäuser und für uns sogar bewohnbare Häuser aus Ästen und im Winter aus Schnee.

Heute ist alles anders. Das Haus steht zwar noch am gleichen Ort, doch die Aussicht hat sich geändert.

Das Feld bis zum Wald ist neuen Häusern gewichen und die Aussicht reicht noch bis zur nächsten Fassade.

Jetzt ist es ein Haus unter vielen in einem Quartier. Das Dorf ist gewachsen und die Strasse ist auch breiter geworden.

Doch der Garten ist noch da.

Und im Garten spielen und lachen kleine Kinder. Der Kreis hat sich geschlossen.







Sonntag, 19. April 2015

Je teurer, desto günstiger kommt es

Die Blogging University, Writing 101

Day Ten: Happy (Insert Special Occasion Here)!

Today's Prompt: Tell us something about your favorite childhood meal -- the one that was always a treat, that meant "celebration", or that comforted you an has deep roots in your memory.

Today's twist: Tell the story in your own distinct voice.

Mitze die Katze oder mein Wecker geht spazieren

Übersetzt heisst das: 

Erzähle uns etwas über deine Lieblingsmahlzeit in deiner Kindheit

Aufgabe: 

Erzähl uns die Geschichte in deiner eigenen individuellen Stimme.

Hier meine Antwort: Kartoffelstock!

Zuerst assen wir es am Sonntag, später auch durch die Woche und beim Reisen durch Kanada vor vielen Jahren, assen wir es improvisiert auf der Alaska Highway.

Mein Lieblingsgericht bleibt sich gleich, meine Eltern hatten ein Passevite, und es war die Aufgabe meines Vaters, hier die Kartoffeln drehend durch zudrücken.

Auf der Alasky Highway reisten wir mit Freunden, die genauso dieses Gericht liebten und so zerdrückten wir die Kartoffeln mit der Gabel und die Milch mischten wir aus Milchpulver und Wasser zusammen.

Und weil in dieser Gegend alles sehr teuer war, begnügten wir uns anstelle von Ragout oder Voressen mit Würstli und wir zerschnitten die "Wienerli" in kleine Rondellen und bereiteten dazu eine braune Sauce vor.

Wir nahmen uns Zeit für die Zubereitung und alle freuten sich auf unser Nachtessen in der Wildnis. 

Ich mag mich noch erinnern, dass es draussen auf der Alaska Highway regnete, wir sassen im Wohnmobil von unseren Freunden und genossen das Essen über alle Massen.

Anmerkung: 

Wir haben beim Reisen die Erfahrung gemacht, dass wir in teuren Gebieten viel weniger Geld ausgaben, als in günstigen Gegenden, weil wir in den teuren Staaten jeden Batzen zwei mal umdrehten. 

So im Sinn: Je teurer, desto günstige kommt es 

Hier ist der Frühling angekommen!

Blühender Kirschbaum


Der Frühling ist da


Frühlingsblust



Freitag, 17. April 2015

Jeder hat einen anderen Blickpunkt, auch wenn es sich um die gleichSituation handelt

Writing 101

Day Nine: Point of View

Today's Prompt: A man and a woman walk through the park together, holding hands. They pass an old woman sitting on a bench. The old woman is knitting a small, red sweater. The man beginns to cry. Write this scene.

Today's twist: write the scene from three different points of view:
from the perspective of the man, then the woman, and finally the old woman.


Übersetzt heisst das:

Ein Mann und eine Frau spazieren zusammen Händchen haltend durch den Park, Sie kommen an einer alten Frau vorbei, die auf einer Bank sitzt und ein kleine rote Jacke strickt. Der Mann beginnt zu weinen. Beschreibe diese Szene.

Aufgabe: Schreibe die Szene von drei verschiedenen Blickpunkten aus:
Von der Perspektive des Mannes, der Frau und am Schluss von der alten Frau.

Nun schreibe ich euch meine Lösung:

Noch ist die Welt in Ordnung, der Mann geniesst das Spazieren mit der Frau und macht sich so seine Gedanken für die Zukunft.

Seine erste Ehe ist gescheitert, seine damalige Frau hat ihn verlassen und nun denkt er darüber nach, wie er seine neue Freundin dazu bringen kann, mit ihm eine Familie zu gründen und am liebsten hätte er schon bald ein Baby, das sein Glück vervollständigen könnte.

Da sieht er die alte Frau eine kleine rote Jacke stricken und ihm kommen die Tränen.

Genau solche Jacken trugen seine kleinen Zwillinge, als er sie das letzte Mal gesehen hatte.

Sie waren noch keine zwei Jahre alt, immer fröhlich und lustig und am liebsten trugen sie die roten Jacken, die sie mal auf einem Bazar gekauft hatten.

Obschon es schon 3 Jahre her war, sah er es noch wie gestern vor sich, als sie alle in ein Taxi stiegen und seither vermisste er seine Kleinen und seine Ex-Frau hatte nur noch über ihren Anwalt mit ihm korrespondiert.

Auch die Frau an seiner Seite hängt ihren Gedanken nach.

Sie sieht die alte Frau strickend auf dem Bänkli und denkt sich nur, dass sie nie etwas so banales tun möchte wie stricken.

Überhaupt hat sie das Gefühl, dass sich ihre Beziehung mit diesem Mann fast schon in zu normalen Bahnen bewege.

Fast als spürte sie, dass er ernste Absichten hat, denkt sie, dass es jetzt an der Zeit wäre, sich wieder mal zu befreien, allein auf eine Party zu gehen und sich am liebsten jemanden zu angeln, der keine Bindungswünsche hat.

Sie fühlt sich erleichtert und nimmt sich vor, gleich heute Abend mit dem Mann Schluss zu machen.

Von alldem weiss die alte Frau nichts. Sie strickt und strickt und ist froh, dass sie für die Puppe ihrer Grosstochter eine rote Jacke stricken darf.

Sie ist immer glücklich, wenn sie sich mit stricken die Zeit vertreiben kann und ihre Tochter schaut dafür, dass das Garn und die Bestellungen für Socken, Jacken, Halstücher und Pullover nie ausgehen.

Hoffentlich halten meine Beine, dass ich noch lange zu meiner Bank kommen kann.

Seufzend schaut sie dem jungen Paar hinterher, unglaublich, dass dieser Mann weint, da versteht sie die Welt nicht.

Schliesslich hat er eine so tolle und rassige Freundin - da muss die Welt doch in Ordnung sein.

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Mittwoch, 15. April 2015

Der Achte Tag im "writing101" Schreibkurs

Day Eight: Death to Adverbs

Today's Prompt: Go to a local café, park, or public place and write a piece inspired by something you see.

Today's twist: write an adverb-free post.

Übersetzt heisst das:

Geh in ein lokales Café, Park oder öffentlicher Platz und schreib ein Stück inspiriert bei etwas, das du siehst.

Aufgabe: Schreib ein Post ohne Adverbe.

Zum Beispiel: Sie stolziert davon und nicht sie läuft stolz davon!

Ja, das ist schon der Achte Tag im "writing101" Schreibkurs.

Also heute sitze ich mit meiner Mutter im Alterswohnheim am runden Tisch. Unter anderen auch ein Herr Cailler der im Ferienzimmer wohnt. Er sei einmal Augenarzt gewesen, hätte eine ganz schöne Wohnung und ist jetzt eben auf Hilfe angewiesen, weil ihn die Kräfte verlassen haben.

Er hätte so gerne Schokolade gehabt, doch am Buffet hatte es nicht viel davon.

Schokolade-Traum

Zum Glück kam dann Frau Wirbelwind, die vorgestern ihren 96. Geburtstag feierte und offerierte in einem kleinen Körbchen allen Schokoladehasen und Schokoladeneier.

Das erfreute Herr Cailler sehr und sein Tag ist gerettet.

Neben dem Tisch in einer Ecke flackert eine Kerze in einer Grablaterne, sie steht dort zum Abschied einer Mitbewohnerin, die nur ein paar Wochen nach ihrem Partner einschlafen durfte.

Jetzt kommen wir noch auf das Thema Tod zu sprechen. Zuerst will die Serviertochter abblocken, doch als ich dazwischen bemerkte, dass ich damit kein Problem habe, wollen alle ihre Meinung kundtun.

Frau Wirbelwind meint, sie hätte niemand und sie wolle der Nachwelt auch kein Chaos überlassen. So sei sie jetzt daran alles zu organisieren, inklusive Trauerfeier im Alterswohnheim und Beisetzung ins Gemeinschaftsgrab..

Sie fragte sogar ihren Nachbarn, ob er dann auch dabei sein werde.

Jemand meinte, dass sei sehr nett von ihr, da müssten sie nicht weit gehen und so könnten gleich alle dabei sein.

Frau Wirbelwind hängte noch an: 

"Ich habe nur etwas Bedenken, was vor dem Sterben noch kommt."

Und dazu passt dieser Zitat:

Die Angst vor dem Tod hält uns nicht vom Sterben ab, sondern vom Leben.

Dienstag, 14. April 2015

Ein sehr grosser Vogel hinterlässts eine weisse Spur

Day Seven: Give and Take

Today's Prompt: Write a post based on the contrast between two things - whether people, objects, emotions, places, or something else.

Today's twist: write your post in the form of a dialogue.


Blühender Baum


Frühlingsblume

Übersetzt heisst das:

Schreib ein Post aufgrund von Gegensätze von zwei Dingen - sei es Personen, Objekte, Gefühle, Orte, oder etwas anderes.

Aufgabe: Schreib deinen Post in Form eines Dialoges

Da habe ich lange überlegt und da ist mir spontan ein Dialog zwischen diesen zwei Bildern in den Sinn gekommen.

"Hallo, du hübsche gelbe Blume, was schaust du denn so nach unten?"

Die Blume schaut weiter nach unten und antwortet nicht.

"Wenn du wüsstest, was ich vorhin gesehen habe, würdest du dein Haupt sofort noch oben biegen."

Da entgegnet die Blume:

"Weisst du, ich lass mich von der Sonne wärmen und geniesse den Anblick auf meine grüne Umgebung und da Grün eine beruhigende Farbe ist, bin ich total zufrieden.
Aber sag mal, wer bist denn du, dass du mich einfach so ansprichst?"

"Ich bin im Gegensatz zu dir eben eine Blüte weit oben auf dem Baum und sehe weit in den Himmel hinauf."

Die Blüte lässt ihre Worte durch die Gegend klingen:

"Und mit dem Himmel ist es noch nicht fertig, siehst du die weisse Spur?"

Da endlich hebt die gelbe Blume den Kopf und schaut nach oben.

"Was ist denn mit der weissen Spur?"

" Die weisse Spur hat sich eben so ergeben!"

" Was soll das heissen, eben so ergeben?"

" Das was es heisst, es ist was durchgeflogen und da du es nicht gesehen hast, weisst du ja nicht, was es ist und kannst dir ja vorstellen was du willst."

"Ok, dann stelle ich mir ein Engel vor!"

" Nein, ein Engel kann es nicht sein, der hinterlässt keine Spuren."

" Dann stelle ich mir ein Vogel vor!"

"Nein, das kann es nicht, oder doch ein sehr grosser Vogel mit Motor!"

"Ok, dann stelle ich mir ein Flugzeug gefüllt mit lauter Engeln vor!"

Flugzeug voller Engeln



Montag, 13. April 2015

Haben Sandwich - Kinder mehr Charme?

Auch beim Schreibkurs "writing101" war Pause über das  Wochenende und nun hat die neue Woche mit der sechsten Aufgabe gestartet:

Day Six: A Character-Building Experience

Today's Prompt: Who's the most interesting person (or people) you've met this year?

Today's twist: Turn your post into a character study.

Blumenbild


Übersetzt heisst das: 

Wer ist die interessanteste Person, die du dieses Jahr getroffen hast? 

Aufgabe: Drehe deinen Post in eine Charakter-Studie.

Sie ist ein Sandwich-Kind, heisst Shaylah und wird im September 4 Jahre alt.
Sie hat noch eine ältere und eine jüngere Schwester und sie ist so was von Faszination, einfach zum gern haben.

Ist es wohl ihre Position, die ihr zeigt, dass sie mit Charme am meisten erreicht?

Mir ist aufgefallen, dass sie sehr gut beobachtet und sich auch gut unterordnen kann. Am liebsten singt sie Playback und unglaublich, wie sie die Sängerinnen schon gut nachahmen kann. Bewegung, Text und die Stimme sind einmalig.

Dank ihrer jungen Jahre darf sie auch mal ausflippen und herum schreien was das Zeug hält.
Oft wird sie auch von ihrer älteren Schwester eingesetzt, um ihr zu helfen, wenn sie in Not ist.
So kämpfen sie dann zusammen gegen Obrigkeiten, bei denen sie keine Lust haben sich unter zu ordnen, oder wo sie nicht das bekommen, was sie genau zu diesem Zeitpunkt haben möchten.

Abends im Bett gab sie mir mal eine Medaille zeigte so ihre Zufriedenheit, dass ich an ihrem Bett sass und wartete, dass sie einschlief.

Morgens wählte sie sich als Tagesrobe ein Prinzessinen - Kleid aus und liess sich auch die Haare so kämmen, dass alles zusammen passte.

Zum Glück war der Dress sehr robust und konnte auch gut mal gewaschen werden.

Oft wollte sie auch, dass ich ihr etwas zeichne, aber nur die Konturen, damit sie noch genug Raum hatte, um innen selber färben zu können.

Prinzessin am zeichnen

Gefährlich wurde das kleine Mädchen eigentlich nur, wenn es zuviel Süssigkeiten bekam oder erwischte, dann spürte es keine Grenzen mehr um sich noch mehr zu verschaffen und zuletzt schob sie die Schuld auf alle anderen, wenn es zu Bauchweh kam.

Es muss doch nicht immer Schockolade sein

Doch alles in allem ein tolles Mädchen, das mir sehr Eindruck machte, vorallem wie sie sich so geschickt und auch mit Humor zu bewegen wusste, sei es zu Musik oder auch nur ganz Diplomatisch als Sandwich-Kind.

Wahrscheinlich gilt auch hier wie auch für Zwillinge, dass sie sich ihren Platz auf dieser Welt selber so gewählt hätten.







Sonntag, 12. April 2015

Sag es mit Blumen

Über das Wochenende gibt es keinen im Schreibkurs keine Aufgabe.

Dafür habe ich euch schöne Blumen und wünsche allen einen schönen Sonntag.
Lila-Blumen

Witz:

Der Professor:
"Nennen Sie mir ein eisenhaltiges Abführmittel!"
Der Medizinstudent: 
"Handschellen!"